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Frauentag 2017 Internationaler Frauentag 2017: Ein Resümé von der DDR bis in die BRD | Mitteldeutsche Zeitung 08.03.2017 Abonnieren Anzeigen E-Paper Kontakt azubis.de mz-jobs MZ-Immo Mitteldeutsche Zeitung Nachrichten aus Sachsen-Anhalt, Mitteldeutschland und der Welt auf Facebook
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Bis vor kurzem lebte die Familie noch beim Vater von Annemarie. Jetzt aber werden sie die Ersten sein, die in diese Wohnung ziehen. Neubau. Warmwasser aus der Leitung. Der Beton noch ganz frisch. Das könnte Sie auch interessieren Internationaler Frauentag : Anna von Dänemark kommt nach Weißenfels Deutsche Unternehmen: Bei Mittelständlern sind die meisten Frauen in der Chefetage Kaum Frauen in Vollzeitjobs bei Familien mit Kleinkindern Es hat sich viel verändert seit diesem Umzug nach Halle-Neustadt, damals 1967. Wer heute als Paar mit Kind eine Wohnung bezieht, muss nicht verheiratet sein. Staatlich kontrollierte Wartelisten sind passé. Die Herausforderung der Gegenwart ist vielmehr: bezahlbaren Wohnraum zu finden.In den vergangenen Jahrzehnten haben sich auch die Rolle der Frauen in der Gesellschaft und ihre Lebensumstände verändert - das sieht man gut an den drei Generationen von Frauen der Familie Heine aus Halle. Doch sie sind sich auch in vielen Dingen sehr ähnlich. Berufstätig sind und waren alle Heine-Frauen. Ihre Lebensentwürfe haben sich jedoch mit der Zeit gewandelt. Oma Annemarie über die DDR: „Das war einfach eine andere Zeit.“Während Oma Annemarie ihr erstes Kind mit 19 bekam, brachte Enkelin Diana vergangenes Jahr ihren Sohn Charly im Alter von 32 Jahren auf die Welt. Sylvia Heine, als Generation in der Mitte, war zur Geburt ihrer Tochter 21 Jahre alt.Sie kann sich noch gut an jenen Tag erinnern. „Das ist genau das richtige Alter“, hat man ihr im Krankenhaus nach der Entbindung gesagt. „Als Diana dann selbst 21 wurde, habe ich gedacht: Zum Glück ist sie noch nicht schwanger!“, blickt die Hallenserin zurück. Dennoch bereut sie es nicht, anders gelebt zu haben.„Das war einfach eine andere Zeit.“ Mit 16 Jahren beginnt sie, die Pille zu nehmen. Auch Oma Annemarie fängt wenig später und fast zeitgleich an, mit der Pille zu verhüten. „Ich war, glaube ich, damals 38 Jahre alt“, so die Rentnerin. Es wirkt skurril und zeigt gleichzeitig, wie die Pille flächendeckend und altersübergreifend die Gesellschaft in der DDR erreicht hat.In Annemarie Heines Jugend, den 1950er Jahren, gab es die Anti-Baby-Pille noch nicht - Enkelin Diana hingegen verzichtet heute bewusst auf die Tablette. „Ich möchte einfach meinem Körper nicht mit Hormonen zusetzen.“ Die Nebenwirkungen - ein erhöhtes Thromboserisiko, bis hin zur Lungenembolie sowie hormonelle Veränderungen - waren früher wenig bekannt.Es ist ein windiger Märztag in Halle-Neustadt. Tochter, Mutter und Oma Heine sitzen drinnen, im Sportzentrum RPG am Braunschweiger Bogen, hier treffen sie sich oft. Gegenüber steht ein leerer Plattenbau. Jene Wohnungen, die früher so begehrt waren. Der Wind pfeift durch die teils kaputten Fenster - der Eingang, verbarrikadiert. Aber es gibt auch die andere Seite in Halle-Neustadt: die sanierte Platte mit Aufzug, angebautem Balkon und weißer Fassade. Tochter Sylvia Heine hält den neuen Familienzuwachs auf ihrem Schoß während sie mit ihrer Enkelin Diana über Alice Schwarzer diskutiert. Die Begeisterung für die Frauenrechtlerin hält sich bei Diana in Grenzen: zu Männer verachtend, findet die 32-Jährige.Wenn Diana Heine erzählt, dann mit einem Selbstbewusstsein, auf das Alice Schwarzer aber gewiss stolz wäre. Die junge Frau wirkt gelassen und entspannt. Ihre blonden Haare sind schlicht bis zur Schulter geschnitten. Die 32-Jährige findet Alice Schwarzer „zu krass“. Sie habe aber einiges erreicht, kontert Sylvia Heine. „Vieles ist heute so selbstverständlich geworden, wofür damals gekämpft werden musste.“ Auch Sylvia Heine diskutiert selbstbewusst. Ihre braunen kurzen Haare hat sie wie eine Elvis-Tolle nach vorne frisiert. Sie schminkt sich dezent und trägt ein eng anliegendes Oberteil. Oma Annemarie hält sich zurück und hört zu. Ihre kurzen blonden Locken fallen manchmal ins Gesicht, wenn sie spricht. Die Rentnerin ergreift nicht von sich aus das Wort. Hält allerdings auch mal dagegen, wenn sie eine andere Meinung hat.DDR legalisierte Abtreibung eher als BRDAlle drei Heine-Frauen wissen, sich zu behaupten. Wahrscheinlich sähe das anders aus, wenn sie in Bonn oder Hamburg groß geworden wären. Arbeitende Mütter stellen in der BRD die Ausnahme dar. Die Arbeit der Frauen in der DDR schaffte Selbstständigkeit, diese strahlen die Heines noch heute aus. Die rechtliche Grundlage dafür wurde 1950 geschaffen, als unter anderem die DDR die Bestimmung über den eigenen Körper gesetzlich verankerte und Abtreibungen in Ausnahmefällen legalisiert wurden, in gelockerter Form ab 1965 und ohne Einschränkung der Gründe ab 1972. In der BRD sind die Gesetze härter. Anfang der 1970er formiert sich Widerstand, bis 1971 auf dem Cover des Stern-Magazins in fetten Lettern steht: „Wir haben abgetrieben!“. Was zuvor undenkbar war, wird 1974 auch in der BRD Gesetz: eine sogenannte Fristenregelung - ähnlich wie in der DDR.Oma Annemarie lernte den Beruf der Kernmacherin in einer Maschinenfabrik, später war sie Verkäuferin. Mutter Sylvia Heine studierte auf dem zweiten Bildungsweg Wirtschaft, Enkelin Diana hat eine Ausbildung zur Sportkauffrau gemacht. Während die Oma am Fließband hart für ihr Geld arbeitete, führte der Weg der Mutter an die Universität, der der Enkelin in die Selbstständigkeit. Auch wenn Frauen in der DDR beruflich eigenständig agierten, eines blieb: das Wohnproblem. Die erste gemeinsame Wohnung war für Sylvia Heine, wie für Oma Annemarie, nicht einfach zu bekommen. „Das dauerte Jahre“, erinnert sich die Hallenserin. Wie Annemarie Heine heiratet sie unkonventionell für damalige Verhältnisse: erst Kind, dann Hochzeit.Allerdings lebt Sylvia Heine nicht solange zu Hause, sondern in einer Ein-Raum-Wohnung mit Tochter Diana. Der Freund, wochentags auf Montage, die Nachbarschaft: Ex-Häftlinge und Rentner. Mutterglück sieht anders aus. So wohnt die junge Frau tageweise bei ihrer Mutter und an den Wochenenden mit dem Freund in der kleinen Wohnung. Sylvia Heine nutzte damals das neu eingeführte Babyjahr, das ab 1985 Müttern eine bezahlte Auszeit ermöglichte. Knapp zehn Jahre später tritt das sogenannte zweite Gleichberechtigungsgesetz im wiedervereinten Deutschland in Kraft, um Frauen vor sexueller Belästigung am Arbeitsplatz besser zu schützen und im Beruf gegenüber dem Mann nicht zu benachteiligen.Enkelin Diana lebt heute mit ihrem Freund zusammen in einer Patch-Work-Familie, sie ist nicht verheiratet und hat sich beruflich mit einem Fitness-Studio selbstständig gemacht. „Ich lebe gerne als Frau in der heutigen Gesellschaft.“ Traditionen schließt sie trotz emanzipiertem Lebensentwurf nicht aus. Der Freund zahle gerne das Essen, halte die Tür auf und schreibe ihr bis heute Liebesbriefe. „Das war am Anfang neu für mich, aber ich finde es schön!“ Und was kann sich in Zukunft noch verbessern? Gleiches Gehalt für gleiche Arbeit.(mz) Kommentieren Sie hier Bitte Javascript einschalten um Kommentare anzuzeigen. Inhalt teilen URL zum Kopieren Das Wetter in Halle (Saale): präsentiert: MZ Halle auf Facebook Jobs in Halle (Saale) Ausbildung in Halle (Saale) Kontakt zur Lokalredaktion Halle Delitzscher Straße 65
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